Die Grundsätze der Lebensschule

Beim Konzept der Lebensschule steht das Kind im Mittelpunkt. Ein durchgängiges Bildungskonzept, mit reibungslosen Übergängen zwischen Kindergarten und den Schulstufen ermöglicht eine optimale Begleitung und Förderung der Kinder.

Daher fordert es sehr viel von den Lernbegleitern, als solche verstehen sich die PädagogInnen der Lebensschule.
Der liebevolle und einfühlsame Umgang mit den Kindern ist der Nährboden für die gesunde Entwicklung der Kinder in der Lebensschule in Kindergarten und Schule.

Der liebevolle und einfühlsame Umgang mit den Kindern ist der Nährboden für die gesunde Entwicklung der Kinder in der Lebensschule. Sowie die Freude am Lernen, ohne Druck und Angst, sondern entspannt und mit alles Sinnen entdeckend.

Kein Lernen ohne Beziehung (Andreas Müller, 2003), macht die Bedeutung der PädagogInnen klar. Das fordert Empathie, eindeutige Rollenzuordnungen, Abgegrenztheit und klare Regeln, für die Kinder, PädagogInnen und auch die Eltern. 

In der Lebensschule ist die Grundschule und Kindergarten voll  integriert. So können bereits die Vorschulkinder tageweise in der Volksschule „schnuppern“. Für Kinder und Pädagogen ist das ein Riesenvorteil. Es gibt sozusagen keinen Bruch und die Grundschulpädagoginnen  kennen schon das Kind aus dem Kindergarten und holen es dort ab wo es steht.

Sie ist eine Bildungsstätte, wo Kinder ihr volles Potenzial entwickeln dürfen und jedes Kind in seiner Individualität erkannt und gefördert wird. Durch das frühzeitige Erkennen der Begabung und das Aufzeigen von Anwendungsmöglichkeiten, gestalten wir ein Beruf(ung)sorientierungs und –förderprogramm.

Die LernbegleiterInnen fördern vernetztes, lösungs- und anwendungsorientiertes Lernen, um Zusammenhänge zu erkennen und Konsequenzen abzuschätzen. Kreativität fördern, heißt auch Fehler zuzulassen, keinen Druck aufzubauen, Angst zu nehmen und viele Lösungswege zu öffnen.

Das klingt nach sehr viel. Ist es auch. Darum braucht es ein starkes PädagogInnenTEAM, das aus erfahrenen, in sich ruhenden Persönlichkeiten besteht, die die Kinder im Mittelpunkt sehen. So werden aus Lernbegleitern, Lebensbegleiter - aus Lerncoaches, Lebenscoaches.

Das Gebäude ist Lebensraum, ökologisch gebaut, offen, hell, in Lernwelten unterteilt, damit für jede Form des Lernens, der Bewegung und Entspannung, der passende Platz mit entsprechender Einrichtung zur Verfügung steht. Siehe auch soulbox

Idealerweise steht eine Lebensschule in der Natur oder leichten Zugang zur Natur. 

Viel Bewegung und gesunde, energetisch hochwertige  Ernährung, aus Produkten der Region, oder sogar aus dem eigenen Garten, stärken nicht nur den Körper, sondern auch die Gemeinschaft.

Die Eltern sind in das Entwicklungskonzept eingebunden. Sie erhalten auch begleitende Tipps für die Erziehung.

Ein/e Sozialmoderatorin unterstützt die LernbegleiterInnen, Eltern und Kinder bei der Bewältigung von „Herausforderungen“ als Mediator/in, Moderator/in, Coach und Berater/in.

Ein/e ganzheitliche/r Mediziner/in steht allen Beteiligten zum Wohle der Kinder zur Verfügung

Die Stimmung in der Lebensschule, können Sie erfühlen, wenn Sie die "Lebensschulmusik" hören.
"Die Lebensschule", komponiert und gespielt von Irina Kornilenko, 2011


Musikstück 1:   

Musikstück 2:   

"Die Lebensschule", komponiert und gespielt von Irina Kurnikova, 2011